
Das gestrige Rückspiel in der zweiten Qualifikationsrunde um die Champions League gegen Inter Baku sollte für Lech Poznan eine reine Formalität sein. Stattdessen musste sich der polnische Meister nach einem 0:1 zuerst in die Verlängerung und danach ins Elfmeterschießen retten.
Das Hinspiel in Baku gewann Lech Poznan nach einem Treffer von Rückkehrer Artur Wichniarek mit 0:1. Der dürftige Sieg wurde mit den starken sommerlichen Verhältnissen in der aserbaidschanischen Hauptstadt erklärt. In Rückspiel sollte die Truppe von Trainer Jacek Zielinski voll aufdrehen und zeigen, wie es um die Kräfteverhältnisse zwischen Lech und Inter wirklich steht.
Lech ging selbstbewusst in die Partie. Nach einigen verpassten Großchancen kamen aber die Gäste immer besser in das Spiel. Kurz vor dem Ende der regulären Zeit brachte Ģirts Karlsons seine Mannschaft in Führung. Lech Poznan musste somit in die Verlängerung. Auch da musste der polnische Meister bangen bis es dann aber ins Elfmeterschießen ging.
Lechs Schlussmann Kotorowski hielt den Elfmeter von Giorgi Lomaia und sicherte seiner Mannschaft somit die 3. Qualifikationsrunde. Der nächste Gegner im Kampf um die Königsklasse wird Sparta Prag sein.
Lech Poznań 0-1 n E. 9-8 Inter Baku
Ģirts Karlsons 84
Lech: 27. Krzysztof Kotorowski – 22. Grzegorz Wojtkowiak, 19. Bartosz Bosacki, 5. Manuel Santos Arboleda Sánchez, 2. Seweryn Gancarczyk – 17. Sławomir Peszko, 21. Dimitrije Injac, 3. Ivan Đurđević (98, 7. Jakub Wilk), 14. Semir Štilić, 10. Siergiej Kriwiec – 18. Artur Wichniarek (78, 8. Jacek Kiełb).
Inter: 1. Giorgi Lomaia – 88. Kachaber Mżawanadze (71, 21. Arif Daşdəmirov), 15. Volodimir Levin, 4. Accioly, 18. Ilia Kandelaki – 7. Nizami Hacıyev (46, 6. Dmitri Kruglov), 8. Aleksandr Çertoqanov, 13. Bronislav Červenka, 14. Petyr Złatinow, 19. Dawit Odikadze – 32. Robertas Poškus (84, 20. Ģirts Karlsons).
Gelbe Karten: Štilić, Injac – Červenka, Levin, Çertoqanov, Karlsons, Lomaia, Złatinow.
sędziował: Milorad Mažić (Serbien).
Zuschauer : 13.700.